Die deutsche Wirtschaft hat seit den fünfziger Jahren in dreistelliger
Milliardenhöhe Rückstellungen für Pensionszusagen in ihren Bilanzen aufgehäuft. Diese weitgehend ungedeckte Schuldenlast drückt heute, angesichts verschärfter Bonitätskriterien nach Basel II / III gerade mittelständische Unternehmen. Vielfach geraten die Rentenzusagen zur demografischen Falle. Denn heutige und künftige Rentnergenerationen erfreuen sich sich einer stetig steigenden Lebenserwartung.
Abhilfe kann das frühzeitige Outsourcing von Pensionslasten auf einen externen Versorgungsträger, z.B. einen Pensionsfonds schaffen. Auch die Abfindung oder die Auslagerung von laufenden Renten auf eine rückgedeckte Unterstützungskasse kann die wirtschaftliche Position des Unternehmens verbessern:
 Erhöhung der Bonität (Ratings)
 Verbesserung der Bilanzkennziffern
 Liquiditätsverträgliche Voraustilgung
 Erleichterung von Unternehmensverkauf
 Abbau von Insolvenzsicherungskosten
 Auslagerung der Betriebsrentenbürokratie
Inwieweit eine Auslagerung lohnt, muss im Einzelfall sorgsam geprüft werden. Das gilt auch für mögliche Teilkonsolidierungen. Maßgeblich sind die Ziele und die jeweilige Situation des Unternehmens. Die ge-samte Thematik der Konsolidierung von betrieblichen Pensionsver-pflichtungen ist komplex. Sie muss daher in allen wesentlichen arbeits-rechtlichen, steuerlichen, bilanziellen, versicherungsrechtlichen und personalwirtschaftlichen Konsequenzen geprüft werden. Auch bei den "Funding"-Angeboten (CTA) von Banken, Investmentgesellschaften oder Versicherungen ist ein eingehender Expertenvergleich anzuraten.
 Kurzexpertisen
Zu allen Themengebieten bieten wir auch Kurzexpertisen, z.B. Lang-fristprognosen zur Entwicklung von Pensionsrückstellungen oder von zuwachsenden Rentenzahllasten.
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